Vera Tüns
Vita

Über mich

Ich lebe seit mehr als zwanzig Jahren in der Vulkaneifel. Private und geschäftliche Reisen haben mich durch zahlreiche Länder innerhalb Europas und weltweit geführt. Ab 1988 habe ich meine künstlerische Ausbildung bei namhaften Dozenten im In- und Ausland intensiviert.
  • in experimenteller Kalligraphie z.B. bei: Andreas Schenk, Basel (CH); Thomas Ingmire, San Francisco (USA); Peter Thornton, Lichfield (GB); Brody Neuenschwander, Brügge (B);
  • diverse Maltechniken z.B. bei: Ingrid Jureit, Hofheim (D); Werner Steinbrecher, Hanstedt (D); Gerhard Almbauer, Graz (A);
  • Vergoldearbeiten z.B. bei: Albert Schmalz, Offenburg (D).
Neben Teilnahmen und Platzierungen bei diversen nationalen und internationalen Wettbewerben bzw. Festivals sind und waren meine Werke in Einzel- und Sammelausstellungen in Museen und Galerien u.a. in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Italien und den USA zu sehen.

Des weiteren habe ich Arbeiten in verschiedenen Ausschüssen für Kunst und Kultur sowie als Jurymitglied bei diversen Kunstwettbewerben übernommen.
Über meine Arbeiten

Seit vielen Jahren befasse ich mich mit der Kalligraphie (v. griechisch Kalligraphia – kallós: schön, gut; graphein: schreiben - die Kunst des Schönschreibens von Hand, mit Federkiel, Pinsel oder anderen Schreibutensilien) und der experimentellen Kalligraphie (das freie Zusammenspiel vom gegenständlichen bzw. abstrakten Bild mit Wort/Text/Textfragmenten).

Und wo geschrieben wird, benötigt man Inhalte.
Das Lesen und Auswählen von Gedichten, Textauszügen, Sprichworten etc. ist eine wunderbare Aufgabe, da sie unmittelbar mit den eigenen Arbeiten verbunden ist, benötigt jedoch sehr viel Zeit.

Nicht immer ist klar zu definieren, was zuerst gefunden bzw. geschaffen wurde: Das Bild, das nach einem Text ruft oder ein Text, der nicht mehr loslässt und Ausdruck im Bild sucht.
 

Ungeachtet dieser Vorgehensweise spiegelt jeder Text, jeder Auszug, jedes Gedicht oder letztendlich jede Aussage eine Beziehung wider. Es sind die Beziehungen zwischen Mensch und Mensch, Mensch und Gott, Mensch und Höherer Macht, Mensch und Schicksal, Mensch und sich Selbst und zeigen sehr häufig Momentaufnahmen: ein Mensch ist glücklich und möchte es gerne bleiben, er ist traurig und möchte es ändern (auch wenn er noch nicht weiß, wie), er findet einen Weg zu Gott, er fasst einen Entschluss, er hadert mit dem Schicksal, er möchte sein Glück allen mitteilen...

Die Spanne der ausgewählten Autoren reicht über Jahrhunderte hinweg. Sie finden Texte von Euripides, Oraz, Khalil Gibran, von Franz von Assisi, Oscar Wilde, Erich Fried, Erich Kästner und vielen anderen mehr. Und Sie werden feststellen, dass die Aussagen, die Beziehungen egal wie alt nach wie vor aktuell sind – vielleicht nicht für Ihre augenblickliche Lebenssituation (da bereits abgeschlossen) oder gerade für Ihre augenblickliche Lebenssituation (da jetzt durchlebt).